Zoe, the cosy One geboren am 31. Mai 05 ist Mitte Juli 06 an HCM/Aortenthrombose verstorben, sie war gerade mal 13 Monate alt.
Zoe´s Vater ist im Alter von 1 Jahr verstorben, er war nicht mein Kater und nicht in meinem Besitz
Zoe´s Mutter ist gesund und wurde im August 06 herzgesund geschallt
Früher dachte man, das der Ergang von HCM auschließlich austosomal dominat ist, das heißt,
es reicht wenn ein Elterntier das Defektgen trägt, damit die Krankheit oder der Erbfehler zu Tage tritt..........laut den Mendelschen Gesetzen sind dann von dieser Erbkrankheit ca. die Hälfte der Nachkommen betroffen und erkranken, die andere Hälfte der Nachkommen ist heterozygot Träger der Krankheit.
Es gibt die Unterscheidung von homozygoten Tieren, das heißt beide Elterntiere tragen das Gen und heterozygoten Tiere, das heißt nur ein Elterntier trägt das Defektgen
Heute weiß man, das HCM auch autosomal rezessiv und polygenetisch weitergegeben werden kann.
Ursachen für eine HCM können eine Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck (meist mit Nierenerkrankungen kombiniert) oder eine genetische Disposition bei bestimmten Rassen sein.
Für die Maine Coon wird ein autosomal dominanter Erbgang mit kompletter Penetration angenommen. Männliche Tiere sind häufiger betroffen als weibliche, Symptome treten in der Regel ab dem 3. Lebensjahr auf.
Bei der Hl. Birma ist es derzeit ein Gentest noch nicht möglich, daher ist es auch nicht möglich homozygote/heterozygote Tiere zu erkennen.
Die einzige Möglichkeit halbwegs sicher zu gehen, ist die Katzen schallen zu lassen! Dabei muß jedoch bedacht werden, das eine einmalige Schallung nicht aussagekräftig ist, da die Krankheit in jedem Alter auftreten kann.
Eine Untersuchung der Zuchtkatzen ab einem Alter von 2 Jahren ist empfehlenswert. Die Untersuchung sollte dann alle 2 Jahre stattfinden.
Hier nun Einiges über die HCM/RCM Studie bei Birmas in Schweden
da ich 2009 einen Kater in Schweden gekauft habe und auf der FIFé -Worldshow 2009 in St. Gallen mit einigen swedischen Birmazüchtern persönlich sprechen konnte, habe ich erfahren, dass es bei den Schweden ein Gesundheitsprogramm HCM/RCM für Birma´s unterstützt durch den schwedischen Birmaclub und das schwedische Landwirtschaftsministerium gibt.
Leider kann ich kein schwedisch, hier der Orginallink http://www.birma.se/halsa/halsoprogram-hjarta.htm
Hier möchte ich auf Einige,auch in der Birmazucht vorkommende, genetisch bedingte Erbfehler (autosomal rezessiver Erbgang) eingehen, das heißt bei diesem Erbgang tragen beide Elterntiere das verursachende Gen!
leider treten manchmal auch bei den Birmchen sog. autosomal rezessiv genetisch bedingte Fehler, wie Knickschwanz, Schielen und Nystagmus auf, dies tut dem Charme dieser wunderbaren Katzen keinen Abbruch und ist in der Regel für die Katze und den Besitzer auch nicht wichtig,
so lange mit diesen Tieren nicht gezüchtet wird...
Genetische Defekte, wie Knickschwanz, Kinnfleck, Schielen und Nystagmus haben einen autosomal rezessiven Erbgang, d. h. fällt ein solches Kitten sind beide Elterntiere Träger diese Defektgenes...
solche Defektgene können über viele Generationen verdeckt getragen werden.
ich züchte nicht mit Katzen die einen Defekt wie Schielen, Nystagmus, Kickschwanz oder Kinnfleck zeigen.....
ich verkaufe keine Tiere mit solchen Defekten in die Zucht.
ich bin ehrlich, auch wenn es mir manchmal schadet :-)))
Ich kann einer Katzenbesitzerin, welche mit ihrer Katze zu meinem Deckkater kommt nicht versprechen, das bei einer Verpaarung o. a. Defekte nicht auftreten, da ich es nicht wissen kann, über wie viele Generationen mein Kater genetisch bedingte Defekte von mir unerkannt trägt..... ebenso kann ich dies dem Käufer eines Zuchttieres aus meiner Zucht nicht versprechen..... niemand kann das.
Hier eine Auflistung
autosomal dominant heißt, es reicht wenn ein Elterntier das Defektgen trägt, damit die Krankheit oder der Erbfehler zu Tage tritt..........laut den Mendelschen Gesetzen sind dann von dieser Erbkrankheit ca. die Hälfte der Nachkommen betroffen und erkranken, die andere Hälfte der Nachkommen ist heterozygot Träger der Krankheit.
es gibt die Unterscheidung von homozygoten Tieren, das heißt beide Elterntiere tragen das Gen und heterozygoten Tiere, das heißt nur ein Elterntier trägt das Defektgen
hier eine Auflistung einiger Erkrankungen die dominant vererbt werden können
wichtige Links zu diesem Thema:
http://www.tierkardiologie.lmu.de/pta/hypertrophe-kardiomyopathie.html ....hier lasse ich meine Katzen schallen
hier sind Herzspeziallisten aufgelistet
http://www.collegium-cardiologicum.de/
Bei Fragen zu diesem Thema HCM
hier ein Link zu einem HCM-Forum: Moderator: DR. Wess
http://www.tierkardiologie.lmu.de/sys/cgi/yabb2/YaBB.pl
Meine Katzen werden zu gegebener Zeit in der LMU München einer Herzultraschalluntersuchung unterzogen.